Moderzeit

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Ach, Herbst. Nach den ganzen Grillorgien, dem Schweiss und den Hotpants (ganz ehrlich, ich kann Hotpants mittlerweile nicht mehr sehen und ich bin selbst überrascht, das ich das schreibe) wird es nun endlich wieder Zeit für bunte fallende Blätter, Nebel, modrige Gerüche und allgemein mehr Gelassenheit. Der Sommer wird zu Grabe getragen zusammen mit all den erfüllten und unerfüllten Wünschen und Hoffnungen, die man mit ihm verband und das ist gut so. Sollen die ganzen Neuanfangsfuzzis an Silvester wieder kommen mit ihren Vorsätzen und „dieses Jahr wird alles anders“-Mantras. Bis dahin findet man sich ab mit dem Status quo, erfreut sich an den ersten beendeten Baustellen, der unaufgeregten dunklen Eleganz einer frisch geteerte Strasse und an der Rückkehr der Obdachlosen und Drögeler in den Stadtparks, die während all der schwülheissen Sommerwochen von händchenhaltenden Frischverliebten besetzt gehalten wurden.

Ach, Herbst. Noch bist du noch einige Wochen und ein medial aufgebauschtes eidgenössisches Schwingfest entfernt, aber bald, bald werden wir uns wieder innig in den Armen liegen, zusammen mit einer zusätzlichen Stunde Wochenende im Oktober.

Ach, Herbst, mon Amour. Ich freu mich auf dich

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