Träume!

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Ich hatte letzte Nacht einen Traum, da gingen wir auf Klassenfahrt nach Paris, obwohl ich ja schon lange dem schulpflichtigen Alter entflohen bin. Jedenfalls habe ich immer wieder Klassenfahrtsträume, wobei die Schulkameraden aus sämtlichen meiner Schulepochen wild zusammengewürfelt werden. Ausser diesmal, denn mir gegenüber im Zugabteil sass Frau Hagerdürr. Frau Hagerdürr heisst natürlich nicht wirklich Frau Hagerdürr, aber existiert tatsächlich in der Person einer Endachzigjährigen überschminkten alten Dame, die täglich die Hauptstrasse meines Wohnortes auf und ab geht und jedem halbwegs freundlichen Gesicht strahlend zuwinkt. Ich habe nichts gegen Frau Hagerdürr, aber sie soll sich doch bitte aus meinen Träumen raushalten.

Jedenfalls fuhren wir im Zug nach Paris (nein, dabei durchquerten wir keinerlei Tunnel, Herr Freud) und wenn man in meinem Traum mit dem Zug nach Paris fährt, dann muss man erst nach Rom in Italien. Vollkommen logisch. Wir zuckelten schon fröhlich am Kollosseum vorbei und ich fand nach ellenlangem Smalltalk mit Frau Dürr, dass es nun Zeit wäre, das Abteil zu wechseln. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich schliesslich eine Sitzgelegenheit bei IHR fand, was mich freute, denn SIE war recht hübsch und alleine. Und kaum hab ich mich gesetzt, waren wir auch wirklich alleine, denn der Zug war auf einmal leer, auf fiedergüx, Frau Hagerdürr.

Weitere Details sind mir leider nicht mehr in Erinnerung, Träume sind ja meistens recht klandestin aufgebaut. Die nächste Szene, welche sich in meinen Gehirnwindungen festgeklammert hat, spielte jedenfalls am Zielort Paris. Es war Nacht und regnete in Strömen, also suchten wir uns ein Hotel, welches wir auch sogleich fanden. Ich bemerkte natürlich erst an der Rezeption, dass ich meine Brieftasche hab zuhause liegen lassen. Sowie meine Koffer und meine Hosen, aber das hat mich dann auch nicht mehr gewundert.

Da bin ich aufgewacht. Bis jetzt bin ich noch nicht darauf gekommen, was mir mein Unterbewusstsein mit diesem Traum mitteilen wollte. Ausser, dass ich mal eine Auszeit brauche. Schöne Ferien allerseits, man liest sich wieder im September!

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